Heimat 4.0: Umwelt- und Nachhaltigkeitsbildung im Wandel. Vom reaktiven Thementransfer zur gesamtgesellschaftlichen, zukunftsgestaltenden Etablierung von Naturschutzmanagement, Umweltvorsorge und Klimaschutz

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Heimat 4.0: Umwelt- und Nachhaltigkeitsbildung im Wandel. Vom reaktiven Thementransfer zur gesamtgesellschaftlichen, zukunftsgestaltenden Etablierung von Naturschutzmanagement, Umweltvorsorge und Klimaschutz

Ein Status- und Zukunftsprojektionssymposium aus Anlass des 30jährigen Bestehens der Umweltakademie in Baden-Württemberg
Anmelde-Nr. 105 BL (2017)
Termin Mo., 10.7.2017
Ort 70599 Stuttgart, Universität Hohenheim, Schloss Hohenheim, Aula (Stadtkreis Stuttgart)
Teilnehmerkreis Dialog- und Projektpartner der Akademie für Natur- und Umweltschutz Baden-Württemberg (auf gesonderte Einladung)
Tagungsleitung Dr. Karin Blessing, Umweltakademie
Teilnehmerzahl 150
Beginn
Ende
Tagungsgebühr entfällt
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Betrachtet man die Entwicklung des Natur- und Umweltschutzes in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft der vergangenen 30 Jahre, so hat dieser Themenkreis einen grundlegenden Wandel erfahren. Überall in Deutschland wurden Umweltministerien gegründet, Fachgruppen geschaffen, und längst sind Umweltbeauftragte und Nachhaltigkeitsmanager in der Industrie etabliert. Eine Vielzahl von Gesetzen und Rechtsverordnungen regelt den Umgang mit den natürlichen Lebensgrundlagen, und niemand streitet die Erfordernis entsprechender Maßnahmen zur nachhaltigen Entwicklung der Gesellschaft mehr ab. Dies ist die eine Seite der Medaille. Die andere Seite ist, dass trotz vieler Errungenschaften das Verschwinden vieler, früher weit verbreiteter Tier- und Pflanzenarten nicht gestoppt werden konnte und dass etwa mit den Auswirkungen des Klimawandels Herausforderungen für Staat und Zivilgesellschaft Konzepte, Maßnahmen und Lösungen einhergehen, an die noch vor 20 Jahren niemand gedacht hätte. Angesichts des dramatischen Wandels des sogenannten Umweltgeschehens hat auch die Aufgabenstellung der Umwelt- und Nachhaltigkeitsbildung ganz neue Dimensionen erfahren. Die Umweltakademie Baden-Württemberg, welche im Jahr 1987 ihre Tätigkeit aufgenommen hat, hat im Dialog mit den verschiedenen gesellschaft­lichen Gruppen diesen Prozess jeweils zukunftsorientiert begleitet und maßgeblich mitgestaltet. Das Symposium dient – ausgehend vom Erreichten – der Standortbestimmung von Umwelt- und Nachhaltigkeitsbildung, aber auch der zukunftsgerichteten Erörterung, wie die immensen Herausforderungen der Entwicklung einer nachhaltigen Gesellschaft im Zusammenwirken der verschiedenen Akteure bewältigt werden können.

Motto der Veranstaltung
»Bildung ist das Vermögen, Dinge vom Standpunkt eines anderen betrachten zu können.«
Georg W. F. Hegel (1770–1831)

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