Europäische Wasserrahmenrichtlinie (WRRL)

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Europäische Wasserrahmenrichtlinie (WRRL)

Die im Jahr 2000 in Kraft getretene Europäische Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) hat ein ambitioniertes Ziel: den guten Zustand der europäischen Gewässer. Voraussetzung zur Er­reichung dieses Zieles ist ein verantwortungsvoller Umgang mit der Ressource Wasser und die nachhaltige Bewirtschaftung aller Gewässer, das heißt der Flüsse, der Seen und des Grundwassers.

Eine maßgebliche Neuerung der WRRL ist deren ganzheitlicher Ansatz. Dabei sind der öko­logische und chemische Zustand der Oberflächengewässer sowie der chemische und men­genmäßige Zustand des Grundwassers umfassend und flächendeckend zu untersuchen und zu bewerten. Auf Grundlage der erhobenen Daten werden in den Ge­wässern Defizite und deren Ursachen identifiziert und basierend darauf effiziente Maßnah­men zur Verbesserung des Gewässerzustands abgeleitet und schrittweise umgesetzt.

Im Jahr 2009 wurden erstmals Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenpro­gramme für die baden-württembergischen Bear­beitungsgebiete Alpenrhein-Bodensee, Hochrhein, Oberrhein, Neckar, Main und Donau auf­gestellt. Bewirtschaftungspläne sind als Rahmenpläne zu verstehen, die durch einzelne Maßnahmen konkretisiert werden müssen. Diese werden dann in den entsprechenden Ver­waltungsverfahren umgesetzt. Die Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme sind in einem Sechs-Jahres-Turnus fortzuschreiben.




Für den zweiten Bewirtschaftungszyklus gibt die WRRL folgende Fristen vor:

- 22.12.2014        Veröffentlichung der Entwürfe der Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme

- bis 22.06.2015   Anhörung der Öffentlichkeit und Abstimmung mit den Nachbarn in den Flussgebieten Rhein und Donau

- 22.12.2015        Abschluss und Inkrafttreten der Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme

 
 

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